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DRK begrüßt "Nachwuchsretter"

 

11.10.2017

Die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter wurde im Jahr 2015 eingeführt und löste den bisherigen Beruf des Rettungsassistenten als höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst bundesweit ab.

Unser Foto zeigt v.l.n.r. Michael Tiefensee, Marco Helmer, Jan Wörner, Luisa Sindek, Elena Strobel, Markus Metzger, Sarah Grube, Markus Linke, Felix Seifriz
Reutlingen In diesem Monat haben gleich sechs junge Frauen und Männer ihre dreijährige Ausbildung im Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Reutlingen begonnen. Sarah Grube, Marco Helmer, Felix Seifrix, Luisa Sindek, Elena Strobel und Jan Wörner wurden von Kreisgeschäftsführer Michael Tiefensee und Rettungsdienstleiter Markus Metzger herzlich begrüßt. Damit werden derzeit beim DRK-Kreisverband Reutlingen insgesamt 17 junge Menschen zu Notfallsanitätern ausgebildet.

Die Ausbildung soll insbesondere dazu befähigen, die jeweilige Lage am Einsatzort festzustellen und notwendige Maßnahmen einzuleiten, den Gesundheitszustand der Patienten zu beurteilen und zu entscheiden, ob ein Notarzt, weiteres Personal oder Rettungsmittel erforderlich sind. Ganz wesentlich ist, dass die Notfallsanitäter selbst notwendige medizinische Maßnahmen der Erstversorgung einleiten und durchführen. Somit ist die enge Zusammenarbeit mit Notärzten ein ganz wesentlicher Faktor in der Ausbildung.

Auch deshalb bietet der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes seit vielen Jahren regelmäßig entsprechende Schulungen mit zahlreichen Notärzten an. "Diese Zusammenarbeit funktioniert bestens“, so DRK-Kreisgeschäftsführer Michael Tiefensee, zumal sich da Mitarbeiter des Rettungsdienstes und Notärzte „mit gegenseitigem Respekt und Vertrauen begegnen und als Team miteinander arbeiten". Dies sei eine ganz wesentliche Voraussetzung für eine gute Patientenversorgung und  werde mit dem Berufsbild des Notfallsanitäters noch verstärkt.

 

 
Alle sechs Auszubildenden, von denen manche das DRK bereits aus dem Ehrenamt heraus gut kennen, haben sich seit bereits längerer Zeit mit rettungsdienstlichen und medizinischen Themen beschäftigt und freuen sich
darauf, ihre Ausbildung beim DRK zu absolvieren. "Diese jungen Anwärter  sind im besten Sinne begeistert von dem Rotkreuz-Gedanken, Menschen in Not zu helfen“, so Markus Linke, der als stellvertretender Rettungswachenleiter den Rettungsdienst bestens kennt und als einer der Praxisanleiter für die Betreuung der Auszubildenden zuständig ist.

"Wir brauchen engagierte Nachwuchskräfte im Rettungsdienst", so
Rettungsdienstleiter Markus Metzger, der den neuen Auszubildenden einen
guten Start und viel Erfolg für "die gewiss spannende, allerdings manchmal
auch belastende Ausbildung" wünschte.
 
 

 

 

 



 


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