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Kreisverband Reutlingen e. V.

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Neue Auszubildende
zum Notfallsanitäter beim DRK

05.10.2016

Reutlingen Die bislang tätigen Rettungsassistenten können sich sieben Jahre lang zum Notfallsanitäter fortbilden. Ab 2022 zählt dann nur noch die dreijährige Ausbildung zu diesem Berufsbild. Die neue Ausbildung soll insbesondere dazu befähigen, die jeweilige Lage am Einsatzort festzustellen und notwendige Maßnahmen einzuleiten, den Gesundheitszustand der Patienten zu beurteilen und zu entscheiden, ob ein Notarzt, weiteres Personal oder Rettungsmittel erforderlich sind. Ganz wesentlich ist, dass die Notfallsanitäter selbst notwendige  medizinische Maßnahmen der Erstversorgung einleiten und durchführen. Die enge Zusammenarbeit mit Notärzten ist dabei ein ganz wesentlicher Faktor. Auch deshalb bietet der zertifizierte Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes seit vielen Jahren regelmäßig entsprechende Schulungen mit zahlreichen  Notärzten an. "Diese bewährte Zusammenarbeit klappt nach wie vor hervorragend", so Michael Tiefensee, "da begegnen sich Mitarbeiter des Rettungsdienstes und Notärzte vertrauensvoll und auf Augenhöhe und ergänzen einander bestens." Dies sei eine ganz wesentliche Voraussetzung für eine gute Patientenversorgung und werde mit dem Berufsbild des Notfallsanitäters noch verstärkt.

Nachdem bereits im vergangenen Jahr vier junge Menschen den Ausbildungsgang zum Notfallsanitäter begonnen haben, konnte Michael Tiefensee jetzt gleich sieben weitere "Nachwuchsretter" begrüßen. "Diese hoch motivierten jungen Menschen werden den Rettungsdienst perspektivisch gesehen nachhaltig verstärken", zeigt sich auch Rettungsdienstleiter Markus Metzger überzeugt, der den Auszubildenden gemeinsam mit Michael Tiefensee einen guten Start und viel Erfolg für "die sicher spannende und manchmal auch belastende Ausbildung" wünschte. Betreut werden die neuen "Retter" u.a. von Praxisanleiter Wolfgang Dorau, einem langjährig erfahrenen Rettungsdienstmitarbeiter.