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Wir gratulieren Dr. David Häske herzlich zur erfolgreichen Habilitation!
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Tübingen, 29.07.2026 David Häske, Leiter der Aus- und Fortbildung sowie des medizinischen Qualitätsmanagements im Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Reutlingen, hat in der vergangenen Woche erfolgreich seine Habilitation verteidigt.
Damit hat er die universitäre Lehrbefugnis für das Fach Versorgungsforschung erhalten. Die Versorgungsforschung beschäftigt sich mit den Strukturen und Prozessen des Gesundheitssystems und untersucht, wie die Versorgung unter den Bedingungen des Alltags verbessert werden kann.
Dr. David Häske verbindet wissenschaftliche Expertise und rettungsdienstliche Praxis auf besondere Weise. Als ausgebildeter Notfallsanitäter verfügt er über langjährige praktische Erfahrung im Rettungsdienst. Seit 2019 widmet er sich zudem als studierter und promovierter Wissenschaftler intensiv der Versorgungsforschung.
Heute ist Dr. Häske wissenschaftlicher Geschäftsführer des Zentrums für Öffentliches Gesundheitswesen und Versorgungsforschung der Uniklinik Tübingen (ZÖGV).
Darüber hinaus ist er wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Interdisziplinären Notfallmedizinischen Kongresses (DINK) in Koblenz und engagiert sich damit auch für den fachlichen Austausch mit Expertinnen und Experten der Notfallmedizin im deutschsprachigen Raum.
Dr. Häske engagiert sich seit vielen Jahren für den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis in der Notfallversorgung. Mit seiner langjährigen Erfahrung als Notfallsanitäter, seinen Studien zum Thema Rettungsdienst- und Gesundheitsmanagement sowie seiner heutigen Position an der Uniklinik Tübingen möchte er die interprofessionelle Notfallversorgung weiterentwickeln.
Parallel dazu ermöglicht ihm seine Position als Leiter der Aus- und Fortbildung sowie des medizinischen Qualitätsmanagements beim DRK, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu übertragen und umgekehrt. Ein Schwerpunkt seiner Habilitation ist die Schmerzbekämpfung, die auch seit Jahren ein Schwerpunkt in der Aus- und Fortbildung der Mitarbeitenden im Rettungsdienst des DRK Reutlingen ist. Davon profitieren letztlich die Patientinnen und Patienten im Landkreis Reutlingen.
Niklas Heinemann, Leiter des DRK-Rettungsdienstes, betont: „Durch die einzigartige Kombination aus rettungsdienstlicher Praxis und wissenschaftlicher Expertise prägt und gestaltet Herr Dr. Häske seit Jahren die Ausrichtung und Strategie des DRK-Rettungsdienstes in Reutlingen federführend mit. Damit ist er ein unverzichtbarer Teil des DRK-KV Reutlingen.“
Auch nach seiner Habilitation bleibt Dr. Häske der Praxis eng verbunden. Er ist weiterhin als Notfallsanitäter im Rettungsdienst tätig und erlebt die aktuellen Herausforderungen der Notfallversorgung bei seinen Einsätzen unmittelbar. Zudem ist er als Organisatorischer Leiter Rettungsdienst bei größeren Schadenslagen im Einsatz.
Seine Lehr- und Forschungstätigkeit an der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen sowie die Leitung der Aus- und Fortbildung beim Deutschen Roten Kreuz ermöglichen es ihm, sein vielseitiges Wissen und sein Anliegen an die kommende Generation von Medizinern und Notfallsanitätern weiterzugeben.
Gemäß seinem Anspruch:
Wechselseitig auf übergeordneter Ebene die Notfallmedizin gestalten, dazu forschen und die Ergebnisse auf lokaler Ebene einbringen. Um auch die Versorgung der Bevölkerung im Landkreis Reutlingen zu verbessern.
Der DRK-Kreisverband Reutlingen gratuliert Dr. David Häske herzlich zu seiner erfolgreichen Habilitation und bedankt sich für sein außerordentliches Engagement für Forschung, Ausbildung und die Weiterentwicklung der Notfallversorgung.
Wissenswertes
Was bedeutet es, an einer Universität habilitiert zu sein?
Dabei handelt es sich um eine universitäre Lehrbefugnis für ein Fach. Neben der Lehre beinhaltet sie auch die selbstständige Betreuung und Prüfung von Doktoranden.
Wie lautet das Thema der Habilitation von Dr. David Häske?
Der Schwerpunkt seiner Habilitation lautet: „Der Transfer von lokalen Versorgungskonzepten und die Bedeutung von übergreifenden Leitlinien für die Notfallversorgung der Bevölkerung“.
Was ist die Versorgungsforschung?
Die Versorgungsforschung untersucht die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung und des Einzelnen unter realen Alltagsbedingungen. Sie analysiert, wie Strukturen, Organisation, Steuerung und Finanzierung des Gesundheitssystems die Qualität, die Sicherheit, die Kosten und den Zugang zu medizinischen und pflegerischen Leistungen beeinflussen.
Zudem wird die Wirkung von Maßnahmen unter Alltagsbedingungen sowie der Nutzen für die Bevölkerung untersucht.

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