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Kreisverband Reutlingen e. V.

Obere Wässere 1
72764 Reutlingen
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Notruf: Tel. 112 | Krankentransport: Tel. 19222



Neue Dienstleistung:
Häuslicher Entlastungsdienst für Demenzkranke – Zertifikate übergeben

07.08.2003

Am vergangenen Mittwoch erhielten die Helferinnen vom Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Michael Tiefensee, der DRK-Alzheimerberaterin Susanne Fieselmann und von der Altenhilfe Fachberaterin des Landkreises Reutlingen Jutta Kuhk ihr Ausbildungszertifikat.

Spätestens ab September werden wir unseren Häuslichen Unterstützungsdienst für verwirrte und demente Menschen starten“ kündigte Michael Tiefensee an. Das neue Angebot hat zum Ziel, die Angehörigen bei der Versorgung und Betreuung im häuslichen Umfeld zu unterstützen und entlasten. „Die demenzielle Erkrankung verändert das Beziehungsgefüge in der ganzen Familie“ erklärte Esther Wiemann, Leiterin der Mobilen Sozialen Dienste, den Hintergrund für die neuen DRK-Aktivitäten.

Demenz - Belastung für die ganze Familie


Demenzerkrankungen beeinträchtigen die ganze Familie. Allein im Landkreis Reutlingen leben derzeit etwa 2.500 Menschen, die an einer Demenz und deren Folgen erkrankt sind, was oft auch eine große Belastung für ihre Angehörige ist.
Der DRK Kreisverband Reutlingen hat bisher mit seiner Alzheimer- Beratungsstelle umfassende Erfahrungen in der Beratung von Angehörigen erworben. Darauf aufbauend, gibt es nun eine ergänzende Dienstleistung, die Kreisgeschäftsführer Michael Tiefensee gemeinsam mit der Esther Wiemann am 22.07.2003 bereits der Presse vorstellte.


Unterstützung für pflegende Angehörige


Die Betreuung und Pflege eines Erkrankten wird meistens von einer Person, in der Regel vom Ehepartner oder der (Schwieger)- Tochter, alleine gemeistert. Bei den pflegenden Partnern und Kindern steht die stundenweise Entlastung im Vordergrund. Hier sind Hilfen zur Entlastung dringend notwendig, um die Pflegebereitschaft zu erhalten und die Betreuungsfähigkeit zustärken.
Für diese Aufgabe wurden nun beim DRK unter fachlicher Mitwirkung der Alzheimer-Spezialistin Susanne Fieselmann die jetzt zertifizierten Helferinnen ausgebildet. Zu ihrem Spektrum zählen betreuende und aktivierende Aufgaben. Grundpflege sowie hauswirtschaftliche Tätigkeiten erfolgen nur im Rahmen einer gemeinsamen Alltagsgestaltung mit dem Erkrankten.


Die Unterstützung durch bürgerschaftlich engagierte Helferinnen und Helfer dient der Gesundheitsprävention und der Erhaltung beziehungsweise Rückgewinnung von Lebensqualität. Vom DRK können diese Dienst zukünftig zu sozialverträglichen Preisen in Anspruch genommen werden. Nähere Informationen erhalten Sie bei Esther Wiemann:
Telefon 0 71 21 / 92 87 38, Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Reutlingen