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Kreisverband Reutlingen e. V.

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Geglückte Rettung

29.04.2010


Bad Urach  Der Junge begab sich gegen 17.50 Uhr in einem unbeaufsichtigten Moment in den zunächst ebenerdig verlaufenden Höhlenschacht des so genannten Venediger Lochs im Gewann Schorren  und rutschte anschließend etwa 20 Meter weit einen Abhang hinunter. Danach fiel das Kind über mehrere Absätze hinweg weitere 20 Meter tief in den Höhlenschacht. Nachdem der schwer verletzte Bub von der Bergwacht gerettet worden war, wurde er nach ärztlicher Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Tübingen geflogen.

Da sich die Rettung des verunglückten Jungen aus dem Schacht sowohl personell als auch materiell sehr aufwendig gestaltete, wurde sicherheitshalber auch die Höhlenrettung Baden-Württemberg alarmiert, deren Einsatz dann aber nicht mehr erforderlich wurde.

Vielmehr konnten Angehörige der Bergwacht zusammen mit einem Notarzt und einem Rettungsassistenten in den Schacht einsteigen und dort die Erst- und Notversorgung des verunglückten Kindes vornehmen, bevor der Junge knapp zwei Stunden nach seinem Sturz gerettet wieder ans Tageslicht kam.

An der Rettungsaktion beteiligten sich ein Notarzt und vier Rettungssanitäter bzw. –assistenten sowie 19 Angehörige der Bergwacht und 14 Feuerwehrleute. Neben einem Notarztwagen und zwei Einsatzleitfahrzeugen des Rettungsdienstes waren auch drei Einsatzfahrzeuge der Bergwacht und drei Fahrzeuge der Feuerwehr im Einsatz.


Steilhang am Wasserfall hinunter gerutscht

 


Nur knapp eine Stunde nach dem Unfall des sechsjährigen Buben ist eine 19-jährige Frau am Uracher Wasserfall einen Steilhang hinuntergerutscht. Als die junge Frau am Mittwoch gegen 18.40 Uhr alleine auf dem Fußweg im oberen Bereich des Wasserfalls unterwegs war und talwärts ging, knickte sie ihren Angaben zufolge mit dem Fuß um und rutschte etwa 15 Meter den Steilhang hinunter. Die verunglückte Frau, die sich mittelschwere Verletzungen zugezogen hatte, wurde kurz danach von einer vorbeikommenden Gruppe Spaziergänger gefunden. Nachdem die Wanderer einen Notruf abgesetzt hatten, wurde die 19-Jährige ebenfalls von der Bergwacht gerettet und nach ihrer Erstversorgung mit einem Rettungswagen in die Ermstalklinik gebracht.
An diesem Einsatz waren zwei Rettungsassistenten mit einem Rettungswagen sowie sechs Angehörige der Bergwacht Pfullingen mit einem Einsatzfahrzeug beteiligt.

(Text: Polizei Reutlingen; Foto: DRK)